Herzlich willkommen beim Patenschaftsgelände

Ein kleines Naturschutz- und Streuobstwiesenprojekt der BUJU in Hürth Gleuel

Die Umweltprojektwerkstatt der BUNDjugend im BUND Hürth

- "das Ökomobil" -

begrüßt Euch herzlich auf ihrer Homepage, dem Onlineschaukasten

(Link: Aktuelles, Veranstaltungen, Termine)

Schön daß Du da bist / Sie da sind! Willkommen auf den Webseiten und der Vorstellung der BUNDjugend Hürth Projektpatenschaft des BUND OG Hürth, dem Ökologischen Patenschaftsgelände, der praktischen Natur- und Umweltschutz-
Projektwerkstatt – "das Ökomobil"
in Hürth - Gleuel.

Termine auf dem Patenschaftsgelände in Hürth Gleuel: Aktuelles http://bjpwh.beepworld.de/veranstaltungen.htm

Foto-Dokumentation, unsere neue Bildergalerie: http://www.patenschaftsgelaende.instantgallery.de

Auf dieser Internetseite hier sind einige Informationen zum Patenschaftsgelände kurz zusammengefasst:

Beschreibung

Es handelt sich bei dem Gelände um die Pflege einer Liegenschaft als ökologische Nutzung mit einer Streuobstwiese, die mit einem Pachtvertrag zwischen der Jugend im Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUNDjugend) und der Stadt Hürth, auf sog. Ausgleichsflächen läuft, die im Flächennutzungsplan und Umweltleitplan der Stadt, bzw. des Planungs- und Umweltamtes der Stadt festgehalten sind.

Es wird damit, als Teil des anerkannten und gemeinnützigen Naturschutzverbandes B.U.N.D. e.V. ein fester Beitrag zu einer Verbesserung der Natur- und Umweltbedingungen in Hürth und darüber hinaus geleistet. So werden über die Staubbindenden- und einfangenden- Eigenschaften der höheren Pflanzen, z.B. der Hecke Emmissionen und Immissionen gemindert.

Das Gelände wird im Sinne des ökologisch-biologischen Gartenbaus seit 1994 betreut, ökologisch bewirtschaftet und mit folgenden Anlagen betrieben, erweitert und gepflegt:
Einer Streuobstwiese, mit Vogelschutzhecke, Nisthilfen & Nährpflanzen (Blütenpflanzen und Früchte, Nährgehölze), sowie Aufbauten für die Bearbeitung von Naturschutzprojekten (Schuppen, Bauwagen) und zur Begegnung, für Treffen von Jung und Alt.
Die Wiese ist eine Schmetterlingswiese mit Schutz & Nährpflanzen, Überwinterungsquartieren, z.B. Totholzhaufen oder stehengelassene Staudenstengel. Sowie experimentellem Eigenanbau von Obst und Gemüse nach naturwissenschaftlich nachgewiesenen, bio- und ökologischen Kriterien.

Die Maat (Mahd) erfolgt extra aus Rücksichtnahme auf bodenbrütende Tiere erst ab Juli/August intensiver und auf dem gesamten Gelände, zur Erhaltung einer Wildwiese und dem Schutz seltener Tierarten, maximal dreimal komplett im Jahr.

Dabei wird innerhalb mehrerer Tage immer nur ein Teil der Wiese gemäht.

Wir arbeiten dazu ausschließlich mit der Sense, ohne lärmende und stinkende Motorwerkzeuge!

Die Hecke wird deswegen, nach Naturschutzkriterien, auch nicht zu oft geschnitten. Ein radikaler Rückschnitt (sog. auf den Stock setzen, das sog. Verjüngen) erfolgt absichtlich nicht oder nur bei einzelnen Sträuchern, in Ausnahmefällen, höchst selten und vor allem nicht bei allen Gehölzen auf einmal. In der Regel wird ein Rückschnitt bis auf maximal 1,50m bis 1m über Boden, je nach Pflanze, nach und nach, vorgenommen.

Einzelne kleinere Korrektur- und Schönheitsschnitte, die nicht bis ins Altholz hineingehen, sondern nur die Jungtriebe kappen, erfolgen das ganze Jahr hindurch an einzelnen Pflanzen. In der Regel geschieht das aber nur um der Ordnung halber, um die Wege rund um das Gelände frei, unbeeinträchtigt, für Autos, Radfahrende und zu fuß Gehende zu halten. In einer freieren Lage wäre aber auch das nicht so oft bis garnicht notwendig! Die Hecke könnte sich dann von selbst verjüngen. An der Stelle alter und toter Gehölze können durch wilde Einsaat, z.B. von Vögeln ausgeschiedene Samen, neue entstehen.

Die Obstbäume werden nur einmal bis zweimal und maximal dreimal im Jahr (in der Frostperiode bis Februar vor dem ersten Austrieb) geschnitten. Der sog. Sommerschnitt, ein Korrekturschnitt oder pflegerischer Schnitt Aur Ausdünnung (bei starker Last auf den Ästen) und eventuellen Bekämpfung von Baumkrankheiten erfolgt höchstens vereinzelt und selten.

Fachkundige Leute nehmen die generellen Maßnahmen - den Erziehungs- und den Korrekturschnitt - vor (u.a. Herr Dipl. L.P. S. Schöne vom BUND Hürth, siehe Bild).

Siehe dazu auch unsere Hinweise, mit dem Dokument von Herrn Schöne, über den Obstbaumschnitt auf unserer Seite Gartentipps.

Der Pflanzenschutz passiert ausschließlich mit natürlichen Mitteln wie der, unter Biogartenkundigen sehr geschätzten, Schachtelhalmbrühe und vor allem mit der stets bewährten Brennesseljauche.

Neue Nistkästen

 

 

Wer sich noch ein genaueres Bild vom Gelände machen möchte, wird hier mit Bildern versorgt:

Link zu den Fotogalerien unter: www.patenschaftsgelaende.instantgallery.de

Link: Plan und Bilder vom Gelände: siehe Fotoalbum (links).

Link: Übersichtskarte - Lageplan - Straßenkarte in Openstreetmap.de

Und wer wirklich interessiert ist und mitmachen möchte ist uns immer herzlich willkommen! Tatendrang?! Mitmachen?!

Unsere Angebote und Termine dazu findet Ihr immer unter Aktuelles - Aktionen – Veranstaltungen (siehe Linkmenü)

Wir empfehlen die überregionalen Freizeitangebote der BUNDjugend (BUJU) NRW und der NAJU NRW

(Bild: Workshop-Ausflug  der BUJU-NRW in Borschemich, http://www.bundjugend-nrw.de/682/)
wie sie z.B. im Tatendrang Freizeitenkalender stehen. http://www.naju-nrw.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=45&Itemid=69

Aktuelle Angebote der BUJU findet Ihr immer unter: http://www.bundjugend.de/ - Termine
Neuigkeiten erfahrt Ihr im BUJU Blog: http://www.bundjugend.de/aktuelles/bundjugend-blog/

Momentan haben wir in Hürth zwei kleine unabhängige Gruppen am laufen. I. Eine Hauptgruppe, der älteren, die die naturschützerische Pflege, Aufbauten und Formalitäten der Anlage besorgt und II. eine jüngere Nebengruppe die eigene Pflanzenbau- und Ökologieprojekte, nach eigener Zeitplanung und Vorstellungen, auf dem Gelände verfolgt. Die Gruppe II spricht ihre Treffen und Vorgehensweise dazu unter sich selbst ab. Die Hauptgruppe I ist die Ansprechpartnerin (ViSdP, usw.) für alle öffentlichen Angelegenheiten die das Gelände direkt und indirekt betreffen.

Aus „Personalmangel“ und Zeitgründen können wir momentan aber keine regelmäßigen, ständigen, offenen Treffen auf dem Gelände anbieten. Außerdem haben wir, aus Sicherheitsgründen, auch keine Kindergruppe für die Jüngeren und Jüngsten mehr.

Der BUND-NRW hat es mit diesem Flugblatt und dem Motto „Verantwortung für die Zukunft“ wie wir finden, einmal ganz gut auf den Punkt gebracht. Darum finden wir es auch so wichtig, daß junge Menschen sich selbst engagieren können.

Wir suchen darum ständig junge oder auch ältere, nach Möglichkeit bereits am Umwelt- und Naturschutz orientierte und interessierte Menschen für die Wiederbelebung ständiger offener Treffen einer Kinder- und Jugendgruppe für Hürth auf unserem Patenschaftsgelände, im Ökomobil, sowie die Mitarbeit in den Naturschutzprojekten des BUND Hürth.

Interessierte an einer einzelnen Patenschaft, z.B. für einen Baum auf unserer Streuobstwiese, sind uns ebenso immer willkommen. Es gibt viele Möglichkeiten bei uns mitzumachen. Fragt uns einfach. Am besten per Mail.

Termine zu Besprechungen und Treffmöglichkeiten für den Aufbau einer TeamerInnenstruktur findet Ihr bei den Veranstaltungen.

Wir empfehlen dazu die JULEICA-Seminare der BUJU-NRW und des Jugendamtes der Stadt Hürth, sowie natürlich die vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Kurse (z.B. beim Deutschen Roten Kreuz) und am besten auch Rettungsschwimmkurse beim DLRG zu besuchen. (Infos zum Rettungsschwimmschein bekommt ihr z.B. beim SC Hürth und beim Familienbad De Bütt, sowie natürlich beim www.DLRG.dehttp://www.huerth.dlrg.de/)

Eine häufig gestellte Frage ist: Warum habt Ihr gerade keine Kindergruppe? Wir wollen und können momentan aus Zeitgründen und aus Sicherheitsgründen, d.h. z.B. versicherungsrechtlichen Gründen nur Angebote für Jugendliche, mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten ab 16, und für junge Erwachsene, d.h. Jugendliche ab 18 Jahren anbieten. Das ist leider wesentlich einfacher und eine enorme Arbeitslerleichterung für uns als Ehrenamtliche. Wir empfehlen aber die Angebote der Stadt, sowie von anderen TrägerInnen der Kinder- und Jugendarbeit, sowie die Angebote der Umweltbildung in den Offenen Ganztagsschulen.
Was ist denn mit dem Versicherungsschutz? Bei uns sind leider nur Mitglieder über den BUND mitversichert. Genaues dazu kann Euch z.B. die BUNDjugend NRW erklären. Wir wollen aber niemanden zwingen Mitglied zu sein. Für den besten Versicherungsschutz bei unseren Aktionen, sowie bei allen Aktionen der BUNDjugend empfehlen wir zwar die sehr kostengünstige BUNDmitgliedschaft (im Jahr nur 16,-EURo für SchülerInnen und StudentInnen, Auszubildende und Geringverdienende, sowie BezieherInnen von Sozialhilfe, etc.). BUNDmitglieder erhalten quartalsmäßig die Zeitschrift BUNDmagazin und bekommen Vergünstigungen zu allen Veranstaltungen des BUND und der BUJU angeboten. Unsere Angebote, siehe Aktuelles, sind aber generell für alle umweltinteressierten Menschen – selbstverständlich auch Nicht-BUNDmitglieder, oder die Mitglieder anderer Vereine – ab 16, bzw. 18 Jahren offen.

Wir verpflichten Euch aber nicht zur Mitgliedschaft in einer Organisation. Bei uns herrscht kein Mitgliedszwang!

Wenn Euch dubiose Menschen bekannt werden die im Namen der BUJU Hürth oder des BUND behaupten zu sprechen scheut Euch nicht Euch umgehend bei uns zu melden. Tel.: 01577 – 936 – 29 – 14. Email: Kontaktformular. Danke!

Bei den Angeboten und Aktionen, wie Ferienfreizeiten der BUNDjugend NRW sind alle die mitmachen Versichert, auch Nichtmitglieder! Informiert Euch dazu bei der BUJU NRW direkt: http://www.bundjugend-nrw.de

Euch fehlen Ferienangebote? Für die Angebote von Ferienfreizeiten hat das Jugendamt eine schöne Liste von TrägerInnen erstellt, z.B. Angebote vom Schwimmclub Hürth (SC Hürth) wie das Kanufahrenlernen auf dem Otto-Maigler-See. Außerdem gibt es in Hürth immer sehr schöne Ferienspiele von der Caritas und der Stadt. Fragt dort doch bitte mal nach wann die Nächsten sind. Dort werden auch jedes Jahr wieder neue BetreuerInnen für die Spiele und Freizeiten gesucht.

Kontakt: http://www.huerth.de/familiesoziales/kinderjugend/jugend_freizeit/jugendkultur.php

http://www.huerth.de/familiesoziales/kinderjugend/jugend_freizeit/jugend_freizeit.php

http://caritas.erzbistum-koeln.de/rheinerft_cv/ki_jug_fam/jugendarbeit/

http://caritas.erzbistum-koeln.de/rheinerft_cv/wir_ueber_uns/presse_publikationen/

Die Stadt Hürth bietet außerdem im Jugendzentrum und Offene Jugendarbeit in mehreren Stadtteilen in öffentlichen Einrichtungen an, siehe: http://www.huerth.de/familiesoziales/kinderjugend/jugend_freizeit/offene_kinder_jugendarbeit.php

Das Jugendzentrum hat seit Neuestem sogar am Wochenende geöffnet, siehe: http://www.huerth.de/familiesoziales/kinderjugend/jugend_freizeit/offen_fuer_jugend.php

 

Kontakt(e) zum Patenschaftsgelände und zur BUJU-Hürth, sowie zur UmweltProjektWerkstatt Gleuel und freien NaturfreundInnen gesucht?

Bitte das Kontaktformular (links) nutzen. Danke!

Auskunft zu weiteren Biotop-Projekten und Veranstaltungen des Naturschutzes in Hürth gesucht? Auskünfte erteilt des Weiteren die BUND OG Hürth: www.BUND-HUERTH.de
Der BUND-Landesverband NRW ist unser Ansprechpartner für den überregionalen Natur- und Umweltschutz, sowie die richtige Adresse für Umweltpolitische Themen.

Infos: www.BUND-NRW.de
Kontakt zur BUNDjugend-NRW: Unseren Landesverband erreicht Ihr unter www.bundjugend-nrw.de. Die BUJU-NRW bietet in Kooperation mit der Naturschutzjugend (NAJU) und der Waldjugend viele verschiedene Freizeitmöglichkeiten an: (Kanu-)Fahrten, (Fahrrad- und Segel-)Freizeiten, (Umwelt-)Aktionen, regelmäßige Angebote, Zeltlager, Klettertouren, u.v.m., lokal, regional bis über-regional-international.

 

Außerdem pflegt die BUJU NRW jetzt einen Aktivenpool und veranstaltet das Klima Camp im Rheinischen Braunkohlenrevier.

Adresse: BUNDjugend NRW, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ulricherstraße 26-28, Postfach 11 21, 59471 Soest, Tel: 0 29 21 / 33 64-0
Fax: 0 29 21 / 33 64-5, Email: _info_at_bundjugend-nrw_de_

Der Bundesweite Dachverband der BUJU: http://www.bundjugend.de/

Die BUNDjugend ist die Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., und damit Teil des gemeinnützigen Vereins, anerkannten Naturschutzverbandes und als besonders förderungswürdig anerkannten B.U.N.D.'s. Http://www.bund.net


Hier möchten wir Euch das Patenschaftsgelände, die Idee und sein Konzept, noch etwas besser und genauer vorstellen:

Weitere Beschreibung und Einführung in die Belange des Patenschaftsgeländes:(Mit Bildern siehe: VORSTELLUNG (Linkmenü))
Einleitung, Allgemeine Erklärung zur den natürlichen Grundlagen und der Umweltsituation rund um das Gelände:
Das relativ einfache Prinzip des ökologischen Patenschaftsgeländes ist Eingangs, oben in der Kurzbeschreibung des Aushangs bereits kurz erklärt. Im Spezielleren (wie „Naturschutzfachlich“, also z.B. Biologisch und Geographisch, als wissenschaftliche Teildisziplinen) ist jedoch noch zu beachten in welcher direkteren Umwelt sich das Gelände befindet. Das Gebiet läßt sich schnell als suburbaner Raum im Rekultivierungsgebiet der ehemaligen Braunkohlentagebaue auf der Ville umschreiben. Liegt Gleuel doch ziemlich genau im Auslaufgebiet des Villehöhenzugs bei Frechen an einer geologisch künstlich geschaffenen Anhöhenerweiterung durch Aufschüttungen der ehemaligen Tagebaue zwischen Knapsack, Burbach und Berrenrath (Vgl. Geologische Karten).
Gleuel kann als gewachsene BergarbeiterInnen-Straßensiedlung betrachtet werden die sich im vorletzten bis letzten Jahrhundert an den bereits von früher bestehenden Einzelgehöften, welche die Gunstlage der Lößböden am Hang der Reste der Bördeböden (Jülicher-Zülpicher-Börde) und Rheinterassenböden in Richtung Köln für den Ackerbau ausnutzten. Auf dem Ton und Löß haben sich dort mit die besten Braunerden, Parabraunerden, neben der Magdeburger Börde z.B., der ganzen Republik gebildet. Leider wurden diese durch starke Verunreinigungen, Gifteinträge von der Schwerindustrie (z.B. Petrochemie, Knapsack, Wesseling, Leverkusen, Kraftwerke, usw.), den Motorisierten Individualverkehr und starke Zersiedelung, während der letzten Jahrhunderte stark in Mitleidenschaft gezogen, seifig und schwer. Sowie sie heute mehr und mehr von starker Flächenversiegelung, durch den suburbanen Raum, westlich rund um Köln, eben betroffen sind.
Das Gelände befindet sich inmitten der Kleingartenanlagen an einem öffentlichen Fern-Radweg (Europaradwegenetz, Bundesradwegkarten), einer Verbindung von Gleuel nach Berrenrath. Der Weg ist auch auf den offiziellen Radwanderkarten der Vermessungsämter der Länder und des Bundes, sowie den EU-Fernradwegen eingetragen.
Die mögliche Adresse des Geländes könnte „An der Ernst-Reuter-Str. X“ Lauten, liegt es doch genau im Ende des Knicks den die Ernst-Reuter-Straße in Hürth-Gleuel beschreibt.
Oberhalb des Geländes befindet sich ein Ausflugsparkplatz, am Hundeübungsplatz und Vereinsheim des „deutschen Schäferhundevereins“ (SV OG Gleuel), der zum Naherholungsgebiet Otto-Maigler-See gehört.
Der Teil des Gebietes in welchem das Gelände liegt gehört bereits zum eingetragenen Landschaftsschutzgebiet. D.h. in einem Gebiet welches erstmal nicht weiter für die Wohn- oder Geschäfts, sowie Gewerbebebauung freigegeben werden darf.
Das Gelände stellt einen klein(st)en aber dennoch wichtigen Ausgleichsfaktor im Rahmen der sog. Ausgleichsflächen, z.B. der Umweltleitplanungen dar. So ist es z.B. auch im Flächennutzungsplan der Stadt Hürth festgehalten. Die Stadt und die Öffentlichkeit schöpfen also sowohl einen ideellen (Umwelt- und Naturschutz), als auch materiellen und politischen Gewinn aus der Anlage des Geländes als ökologisch genutztes Pachtgrundstück.


Die Idee des Patenschaftsgeländes:

Begründet wurd die Idee des Patenschaftsgeländes (Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre) von der ersten Jugendortsgruppe, vor ihrer Gründung als BUNDjugend Hürth, als Sie Anfangs noch als freie Jugendumwelt- und Naturschutzgruppe aktiv war. Das Gelände sollte als Anschauungsplatz für den praktischen Naturschutz dienen und auch für die praktische Erprobung mit Kinder- und Jugendumweltgruppen ausgebaut, bzw. gemeinschaftlich entwickelt werden. Dies ist in den letzten Jahren weiter gelungen.
So könnte das Gelände für die Erkundung mit Kindergärten, Grund-, Sonder- und weiterführenden Schulen (Haupt-, Real-, Gesamtschulen, Gymnasien) über den Rahmen des normalen Sachkunde-, Geographie-, Biologieunterrichts hinaus genutzt werden.
Das Gelände kann dazu als Außerschulischer Lernort betrachtet werden, sowie zum Lebenslangen Lernen genutzt werden. Insbesondere die Nutzung im Rahmen der Nachmittagsbetreuung von Offenen Ganztagsschulen oder Biologie AGs bietet sich an.

Zu dem Zweck der Anschauligkeit (und) des Naturschutzes wurden verschiedene Anschauungsobjekte auf dem Gelände integriert. Zuerst wurden einige alte, heimische Hochstamm-Obstsorten und Heckengehölze angepflanzt. Dann wurden eine Trockenmauer und eine Kräuterspirale angelegt (siehe unsere Photodokumentation http://www.instantgallery.de/galerie/251933/BUJU1990er/0.html).
Dabei war und ist die Weiterentwicklung des Geländes jedes Mal aufs Neue ein kleines Abenteuer und ein sich weiter entwickelndes Experiment.
Aus dem Aushub, dessen Loch für einen kleinen Teich, für die Ansiedlung von Fröschen und Molchen gedacht war, musste eine Kompostgrube mit Totholzhaufen gemacht werden, da der Boden nicht genug Lehm und Ton enthielt und das Wasser zu schnell, in der Hanglage durch raschen Ablauf begünstigt, versickerte.
Später wurde die Hecke durch mehr Sträucher und Bäume ergänzt um den Charakter der Vogelschutzhecke zu verstärken.
Das Patenschaftsgelände sollte dabei ähnlich wie ein Biogarten, „Bauerngarten“, bzw. Schulgarten nach ökologischen Kriterien, angelegt werden.
Die einfachste Definition von Biogarten ist hierzu folgende: Aus der Schule des sog. Bauerngartens soll der Biogarten die spezielle Form der Gartenkultur ohne Gift sein. D.h. mit dem Verzicht auf gesundheitsschädliche, chemische, insbesondere ohne anorganische Pflanzenschutz-, "Unkraut"- (Beikraut!) oder Schädlingsbekämpfungsmittel, soll möglichst nur mit mechanischen Werkzeugen gearbeitet werden. Z.B.: Mit der Sense mit Muskelkraft statt mit der Motorsense mit Ressourcenverschwendung und Giftausstößen(!). Bügelsäge, Axt und Beil statt Kettensäge. Rechen, Grubber und Sauzahn statt des Motorflugs oder Fertikutierers. Auf chemische Düngemittel, Herbizide, Fungizide, Pestizide ist dabei also genauso zu verzichten wie auf Motorwerkzeuge. Insbesondere auf unnütze "Laubpustegeräte" die den "Dreck", der eigentlich doch nützliches und wertvolles Kompostierbares Material ist, bzw. enthält, ohnehin nur von einer Ecke in die Andere Pusten und wo der Wind beim Anlegen von Haufen auch immer noch ein Wörtchen mitzureden hat...
Der Pilzbefall an Obstbäumen z.B. wird bei uns nur mit natürlichen Mitteln bekämpft. Wir nutzen dazu z.B. selbstangerührte Acker-Schachtelhalm-Brühe und zur Stärkung der Pflanzen im Frühjahr natürlich die gute altbewährte Brennesseljauche. Das Allheil- und Wundermittel im echten Ökogarten!
Zum vertieften Studium dieser Infos, siehe hier mehrere frei im Netz gefundene nette Seiten: http://www.gartendatenbank.de/wiki/gartenarbeiten-xx_unkraut
http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/ackerschachtelhalm.htm http://www.kaesekessel.de/kraeuter/a/ackerschachtelhalm.htm https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Acker-Schachtelhalm http://www.das-wilde-gartenblog.de/2007/05/28/brennesseljauche/ http://www.haushalt-garten-ratgeber.de/garten-ratgeber-brennessel-jauche http://forum.planten.de/index.php/topic,17170.0.html
http://www.mein-schoener-garten.de/jforum/posts/list/20678.page
Wie funktioniert die Pacht?
Damit ein Pachtgrundstück erworben werden konnte und die Umweltschutzarbeit in Hürth effektiviert werden konnte, war der Beitritt, d.h. der Eintritt der Gruppe, bzw. die Zusammenlegung zu einem / in einen gemeinnützigen Umweltschutzverein, einer so genannten Nichtregierungsorganisation, notwendig und sowieso gewollt. Die anerkannten Naturschutzverbände genießen in der BRD nämlich wichtige bürgerliche und öffentliche Rechte, so z.B. bei Beteiligungs- und Prüfverfahren. Verschiedene Mitglieder der ersten Umweltjugendgruppe Hürth waren in diversen NGOs angemeldet. So z.B. beim BUND (BUJU), beim NABU (NAJU), dem Tierschutzbund (Tierschutzjugend). Kontakte bestanden von Anfang an zu lokalen, bis regionalen Umweltgruppen, wie Greenpeace Bonn oder dem Komitee gegen den Vogelmord (Vogelschutzbund). Außerdem waren ein paar Leute früher schon im Anti-Atom-Widerstand gewesen.
Wie haltet ihr es mit der Kommunalpolitik?
Kontakte zu den örtlichen Parteien, Ortsverbänden, Kirchenverbänden, dem Stadtrat, sowie zu Einzelpersonen in der Verwaltung der Stadt Hürth (Ämter) bestanden und bestehen ebenfalls. Manchmal mehr, manchmal weniger. Man muß sich eben darum kümmern! Alle können das auch selber tun. Nicht nur wir oder bestimmte Vereine. Da sich in Hürth der Charakter einer Kleinstadt, obwohl es bereits zu einer Mittelstadt mit zentralörtlicher Bedeutung gewachsen war, gehalten hat, ist sogar der direkte Kontakt zum Bürgermeister nicht schlecht und es kann noch viel erreicht werden wenn die Diplomatie gelingt. Es kann also davon gesprochen werden, daß es in Hürth noch ein Stück direkte Demokratie gibt. So werden z.B., wie in jeder Kommune, Sach- und Fachkundige BürgerInnen vom Stadtrat angehört und persönliche Gespräche bringen oftmals, wie überall, mehr als großes Prozedere.
Als besonders gut kann der Kontakt zum Umweltamt und zu den Stadtwerken, wie dem Bauhof in Kalscheuren beschrieben werden. Der direkte Draht zu den MitarbeiterInnen ist stets als sehr gut empfunden worden. Gleiches gilt für die Offenheit von Rat und Verwaltung, die auf manchedirekte Anfragen schnell eine Antwort wissen oder reagieren können. Als besonders wichtig noch hervorzuheben für den Natur- und Umweltschutz sind die Untere Landschaftsbehörde, das Amt für Wasser-, Abfallwirtschaft und Bodenschutz, sowie das Veterinäramt des Rhein-Erft-Kreises (https://www.rhein-erft-kreis.de/Internet/Themen/).
Das sind also nicht bloß Die-da-oben die Irgendetwas machen?
Nein, es lohnt sich unserer Meinung nach immer sehr viel mehr, sich genauer mit der Politik, vor allen Dingen in der eigenen Stadt auseinander zu setzen und vor allem aktiv mitzumachen und mitzugestalten! Die Dinge eben selbst in die Hand nehmen, anstatt nur das passive Wahlrecht zu nutzen oder noch schlechter nur an der Theke stillzustehen, zu palavern und weder wählen zu gehen noch sich sonstwie zu aktivieren.
Und Eure Öffentlichkeitsarbeit?
Die regionale Presse vom Hürther Wochenende (Frechen), Radio Erft (EKZ) und den Regionalausgaben der größeren kölner Tageszeitungen nimmt unsere kleinen Themen gelegentlich war, wenn wir etwas wichtiges veröffentlichen können. Bei offiziellen Pressemitteilungen der BUND Ortsgruppe (OG Hürth) oder dem BUND NRW, sowie der BUNDjugend-NRW zu größeren Anlässen ist die Resonanz natürlich deutlich besser. Siehe z.B. die breite Berichterstattung zum Klimacamp 2010 und 2011.
Habt Ihr auch schon Preise gewonnen?
Ja, Umweltpreise. Es konnten bereits zahlreiche Naturschutz-/Umweltpreise in Hürth und darüber hinaus gewonnen werden. Hier eine kleine Auswahl:

 


http://www.instantgallery.de/galerie/251933/Naturschutzpreise/0.html

Was versteht Ihr unter eurem Engagement für den Umweltschutz?

Nun, wir verstehen neben dem Naturschutz unter Umweltschutz den Schutz von Menschen vor schädlichen Einflüssen (z.B. Abgase, oder Gift in Lebensmitteln, Putzmitteln, Kinderspielzeug, usw.,) in ihrer allgemeinen Umwelt. Dazu ist ein Kurzexkurs in die Umweltpädagogik notwendig:

Natur- und Umweltpädagogik vermittelt anhand praktischer Erfahrung Wissen über die Natur und über ökologische Zusammenhänge. Der Bereich der Umweltpädagogik ist abgeleitet aus der Erlebnispädagogik das Feld der direkteren Umweltbildung durch unmittelbare Naturerfahrungen. Das Ziel der sog. Umweltpädagogik und Umweltbildung ist es u.a., bei der Bevölkerung eine Grundlage für ökologisch sinnvolles Handeln, Verhalten und Entscheiden zu legen. Dabei sollen nicht nur Interesse und Freude an der Natur geweckt, sondern auch die Grenzen und daraus abzuleitenden Notwendigkeiten anthropogener (menschlicher) Eingriffe im Wechselwirkungsgefüge aufgezeigt werden. Die Kinder und Jugendliche können anhand ihrer Naturerfahrungen ihre Stellung als Mensch, in den Ökosystemen, der Natur erfassen und über die Umweltbildung erlernen, dass die intellektuellen und technischen Möglichkeiten verantwortliches Handeln erfordern. Gerade in den frühen Jahren, der Kindheit, werden so genannte Charaktereigenschaften, Werte und Normen geprägt und vom jungen Menschen übernommen, sprich gebildet. Der Spaß am Naturerlebnis kann die jungen Menschen, gerade bei Kindern aus stark besiedelten Gebieten, wie der Großstadt, dazu bringen, dass sie sich als wichtiger Teil der Natur erkennen. Kinder und Jugendliche können nicht nur die Natur als äußere Lebensumwelt des Menschen direkt pädagogisch angeleitet erleben, sondern auch entsprechende Umgebungen, also ihre Umwelt, selbstständig erkunden und spielerisch erfahren.

Dafür gibt es im Bereich der Stadt (geographischer Begriff) die „städtischen Naturerfahrungsräume“ (amtlicher Begriff). Auch Naturerlebnisräume genannt.

Ein städtischer Naturerfahrungsraum (NERaum) ist z.B. eine städtische Grünfläche, die weitgehend oder völlig ihrer natürlichen Entwicklung überlassen ist, so dass sie zu einer quasinatürlichen Rückentwicklung (z.B. mittels Renaturierung) gelangen kann. Diese mindestens ein Hektar große Fläche ist in ein Wohngebiet integriert oder an seinem Rand gelegen, also leicht zugänglich für den alltäglichen Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen, die hier ohne pädagogische Betreuung und ohne Geräte spielen können. Mindestens die Hälfte des NERaumes entwickelt sich ohne menschliche Eingriffe, die anderen Teilräume können durch extensive Pflege bzw. Beweidung offen gehalten werden. Mit der Bereitstellung von NERäumen wird das Ziel verfolgt, die bereits weit fortgeschrittene Entfremdung der Heranwachsenden von der Natur zu überwinden und den Kindern eine für ihre physisch und psychisch gesunde Entwicklung wichtige alltägliche Begegnung mit der Natur möglich zu machen. Die durchführung von Umweltbildung geschieht meist in enger Verknüpfung und Zusammenarbeit mit anerkannten Naturschutzverbänden. In NRW praktiziert dies z.B. die BUNDjugend im Rahmen der sog. Offenen Ganztagsschulen (die Neuform der Halbtagsschule, als erweiterte aber schlecht bezahlte Nachmittagsbetreuung (z.T. unter 400,-EUR Basislohn), wie ein Hortersatz, die meist auf den normalen Unterricht am Nachmittag bis zum frühen Abend folgt). Im Bereich der Umweltpädagogik gibt es mittlerweile schon Bachelorstudiengänge in der EU, so z.B. in Wien seit 2008. Kindern und Jugendlichen kann also z.B. über das Patenschaftsgelände, als sozusagender außerschulischer Lernort, mit seiner Streuobstwiese, den weiteren Nutzpflanzen und den zu einem Biogarten unterschiedlichen Nisthilfen für Vögel, Wildbienen und Kleinsäugetiere, wie Igel oder andere niedrig stehende Behausungen zur Überwinterung für besondere Tierarten, wie Feldhamster, usw, beigebracht, bzw. sehr anschaulich und damit beinahe von selbst erklärend gezeigt werden wie wichtig die Wechselwirkung von vom Menschen angelegter Kulturlandschaft, d.h. Kulturpflanzen, also Nutzpflanzen, wie Fruchttragenden Bäumen, Sträuchern, Obst und Gemüseanbau als Grundnahrungsmittel, sowie besonders gesunde Versorgung des Menschen und quasi ursprünglicher Natur, also den auch ohne das Zutun des Menschen u.U. vorhandenen Tier- und Pflanzenarten ist. Fakt ist allerdings dabei, daß ein Großteil der Flora und Fauna in der gesamten Umwelt, der zunächst nur rein bildlicher Prägung nach sog. Natur, „Kulturfolgende“ Pflanzen und Tiere sind, die es nur so verstärkt in der Lebensumwelt des Menschen gibt, weil der Mensch sie eben so. seit über 12.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung geprägt hat. Spätestens mit der Ackerbaulichen Revolution ist das in allen Geschichts- und Geographiebüchern festgehalten. Dennoch weigern sich einige Menschen hartnäckig z.B. dieses Faktum anzuerkennen und stellen schlicht die Natur, als außerhalb des Menschen verortet, über die menschlich soziologische Seite der Entwicklung und begreifen damit kaum die Evolution. Diese Menschen sind zumeist von anthroposophisch-theosophisch, biologistisch bis ökofaschistischen Anschauungen geprägt worden und tuen sich leider oft besonders schwer damit ihren Bildungshorizont zu erweitern. Insofern ist es besonders wichtig immer wieder auf den Aspekt hinzuweisen - und überall in die Vermittlung von Wissen miteinzubeziehen, wenn es um die sog. Umweltbildung geht – daß der Mensch Teil der Natur ist und als solcher, in seiner besonderen Rolle, mit seinen besonderen, sich über die normale Evolution hinaus sozial und nicht instinktgebunden (wie die Tiere), herausentwickelten Begabungen besonders verantwortungsvoll für sich und nachfolgende Generationen von Menschen, Natur und Tierwelt, zu verhalten hat. Dieses Prinzip erklären z.B. der Biologieprofessor, Univ. Prof. Dr. Horst Bannwarth an der Uni Köln (HWF) und bei Kursen der VHS Rhein-Erft, z.B. in Frechen, oder die Lehrbeauftragten der Schulgründungsinitiative School-Is-Open an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln, sehr gut. Die politische Idee der Transportation von freiem Wissen (Open Source) sollte dabei eine hohe Priorität haben. Eine übertriebene sog. Technologiefeindlichkeit ist dagegen aus fortschrittlicher, wissenschaftlicher Sicht genauso abzulehnen, wie die Praktiken religiöser, d.h. esoterischer FundamentalistInnen z.B. nur bei Mondschein oder nach einem sog. Mondkalender zu pflanzen oder nur noch (völlig überteuerte und unpraktikable) Kupferwerkzeuge zu verwenden, selbst wenn sich dabei vereinzelte Erfolge einstellen können. Soll heißen: Warum sollte das praktisch, nützliche Verwenden von Werkzeugen mit kinetischer Energie mit sinnvoller Kraftübertragung (z.B. Zahnrädern, Fahrrädern) abgelehnt werden, was schließlich auch eine moderne Kulturtechnik ist, wenn damit die unsinnige Technik von alles verausgabender Verbrennungsmotorik vermieden werden kann. Gleiches gilt für modernste Solartechnik, Öfen, Heißwassererzeugung, Photovoltaikzellen, Windkraft (z.B. mit kleinen Leichtlaufrädern), usw.
Im Prinzip kann auf einem Patenschaftsgelände also beinahe alles, und so gut wie alles regional bis leicht Verfügbare, mit frei verfügbarem Material herstellbare, zu natürlichen Anschauungszwecken verwendete hergestellt und angestellt werden. Z.B. der Bau eines Erd-, Stein-, Lehmofens zum Backen eigenen Vollkornbrotes.
Die Merkmale des Patenschaftsgeländes in Hürth Gleuel kurz zusammengefasst:
Gute Bodeneigenschaften, Streuobstwiese, Vogelschutzhecke, Nährgehölze, Wildbienennisthilfen

und Insekten-Nährpflanzen, Bienenweide, wie Schmetterlingspflanzen

ehem. Trockenmauer, Versuch einer Benjeshecke, Hecke auf und aus Totholz, Kompostgrube mit Totholzhaufen, Totholzhaufen, Komposthaufen, Wildwiese, Mehrschichtkompostkasten, Komposttonnen aus alten Regentonnen, Kastenhochbeete, Gemüseanbau mit Gründüngung,, Kräuterhochbeete

Zu den Bodeneigenschaften:

Der Boden des Geländes ist weitestgehend als gute Parabraunerde zu beschreiben. Sein Zustand ist schon, durch den starken Stoffeintrag von Düngemitteln vom Feld oberhalb des Geländes (und den üblichen sauren Regen in diesem Gebiet in der Nähe der alten Braunkohlenkraftwerke und chemischen Industrie), auf dem nach wie vor der Rekultivierung konventioneller Anbau betrieben wird, leicht seifig zu nennen. Der Stickstoffanteil muss sehr hoch sein. Dies zeigen starke, riesige, Große Brennesseln als Zeigerpflanzen. Auch der Nitratanteil muss dementsprechend hoch sein. Beim Kalkanteil ist das nicht so sicher. Der PH Wert sollte an mehreren Stellen nochmal gemessen werden. Außerdem finden sich viele Schuttreste (Bauschutt, z.B. vereinzelt Mörtel, Dachziegel, Brandsteine, Ziegelsteine) und Ablagerungen vom Straßenbau (Kiesel), also allgemeiner Baustellen, sowie bisweilen Metallreste (ausgeschlachtetes Auto, Fahrradteile) im oberen Teil des Grundstücks. Bei der Neuerschließung des Geländes waren die AnfängerInnen der neugegründeten Gruppe sogar auf gefährliche Altlasten wie Autobatterien und Ölreste gestoßen, so daß ein Teil des Bodens sogar von den Stadtwerken abgetragen und neuaufgetragen werden musste. Beim graben von Pflanzlöchern für neue Obstbäume wurden auf dem ganzen Grundstück immer wieder solche Sachen gefunden.
Vom Boden können aber trotz aller Widrigkeiten höchste Erträge erwartet werden. So wurden dort bereits über 3m hohe Topinambur- und Tabakpflanzen, sowie für die Sorten Verhältnismäßig sehr große Zucchinis, Tomaten, Kartoffeln, Gurken, Auberginen und Kürbisse gezogen. Bei richtiger Behandlung und mechanischer Schädlingsabwehr konnten immer gute Erträge erzielt werden. Besonders die reichhaltige Auswahl an Gründüngungspflanzen, wie Brennesseln, vereinzelt Klee und Gräsern, sowie Rauken verbessert den Boden bei richtiger Behandlung, d.h. ohne arbeitsaufwendige Abfuhr der Mahd, Jahr um Jahr.

Eine verrottende Stoffauflage im Winter, verbessert zudem das Bodenleben und hilft Nützlingen im Boden zu überwintern.
Rund um den Walnußbaum sollte das Laub jedoch entfernt werden, weil die Walnußblätter einen Stoff enthalten der andere Pflanzen am Wachstum hindert und einen Stoff in den Boden einbringt der die Verbreitung anderer Pflanzen verhindert. Dieses Laub sollte am besten in die tiefere Grube und nicht auf den guten Komposthaufen gebracht und wenn dann nur gut gemischt aufgebrachtund verwendet werden. So sollte auch mit den Resten von mit Krankheiten befallenen Pflanzenteilen verfahren werden, sofern diese nicht verbrannt werden können und die Asche dann als wertvoller Dünger zum mischen mit Kompost, Humus und Sand verwendet wird. Asche sollte dabei allgemein nur von unbehandeltem Holz und Material gewonnen werden. Darauf ist ganz besonders zu achten weil sie sonst giftige Stoffe, wie Schwermetalle enthalten kann.

Die Streuobstwiese:

Die Bäume auf der Streuobstwiese stellen allesamt so genannte Hochstammsorten dar. Die Bezeichnung Hochstamm meint die Zuchtform, alle Bäume dieser Art sollten der theoretischen Norm nach einen ersten Kronenansatz über 180cm aufweisen, Abweichungen, wie überall in der Natur, gibt es jedoch immer. Insbesondere kann ein Baum dann verbuschen, wenn er durch Befall geschädigt wurde und es zu einem starken Wurzel- oder Stamm-, bzw Stockaustrieb kommt. Der Begriff Hochstamm wird in der Regel umgangssprachlich vor allem für alte Obstbaumsorten, die vor 1850 nur als hochstämmige Bäume vorhanden waren, verwendet. Dabei spielt heutzutage besonders die ökologische Ausrichtung der Pflanzung eine Rolle. Im normalen Obstanbaugewerbe wird die Hochstammsorte so gut wie gar nicht mehr verwendet. Ausnahmen bilden einzig biologische Fachbetriebe, sehr alte Familienbetriebe mit alten Streuobstwiesen, sowie neuerdings die durch Ökoreformen begünstigte teilweise Erneuerung der biologischen Landwirtschaft. Dabei greifen jedoch längst nicht alle mit sog. Biosiegeln ausgestattete Betriebe auf alte Sorten zurück. Biosiegel bekommen auch solche die zwar neuere Niedrigstämmige-, oder Spalier-, Buschbaumsorten verwenden, aber für den Ertragserhalt z.B. keine chemischen Pflanzenschutzmittel, sondern nur mechanische, Handarbeit, etc, einsetzen. Die Kriterien schwanken zwischen den unterschiedlichen anerkannten Anbauverbänden.

Auf unserer Streuobstwiese finden sich vor allem Apfelbäume (ca. 11). Daneben gibt es Birnen (~ 5); Kirschen (~ 9) Knorpelkirsche, große Schwarze, Wildkirschen, deren Anzahl mit der vermehrung von Wildkirschen über Wurzelaustriebe und starke Vermehrung über die vielen kleinen Kerne stetig ansteigt und die leider jedes Jahr stark eingedämmt werden müssen; Pflaumen (4), z.B. Ontariopflaume; Zwetschge (1); Mirabellen (2) Vermehrung über Ableger; Pfirsich (-1) leider eingegangen; Quitten (2) Birnenquitte und Apfelquitte; sowie einen großen Walnußbaum (1). Bei den meisten kleineren oder jüngeren Bäumen, mit geringerer Höhe und Stammumfang, kann es sich um sog. Wildlinge, ohne veredelte Unterlage, handeln, deren Früchte dennoch sehr schmackhaft und die als ökologisch besonders Wertvoll zu betrachten sind.

Die Bestäubung, Befruchtung, der Bäume erfolgt ausschließlich über Insekten, Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, u.A., weswegen die Wildbienennisthilfen u.a. auch so wichtig auf dem Gelände sind.

Wildbienen, Nisthilfen und Nährpflanzen: Alte angebohrte Balken die zur Südseite hin an den Schuppen oder am ehemaligen Hühnerstall aufgehangen wurden haben sich als die ideale und leicht herzustellende Nisthilfe für Wildbienen und Schlupfwespen bewährt. Sogar kleinere Hummelarten nehmen diese Quartiere an. Nisthilfen aus Schilfrohren oder zusammengebundenen Stöcken verfielen leider wegen der hohen Feuchtigkeit rasch, nach ein paar Jahren. Überdachungen konnten dabei wenig helfen. Einzig direkt in der Schräge unter dem Schuppendach scheint dafür ein geeigneter Platz zu sein. Oder der Überstand der Überdachung muss mehr als 30cm betragen und bis zu 5cm in der Höhe Überragen (Winkel von 30°). Lochziegel in die lehmige Erde geschmiert wurde, hatten nur dann Erfolg wenn ihre Rückseite von einem Brett abgeschirmt wird und sie überdacht werden. Ein Hornissenkasten wurde bisher noch nicht angenommen. dies wird aber eventuell an den kleinen Vogelarten (Meisen, Spatzen, Rotkehlchen, Zaunkönig) gelegen haben die alle möglichen Arten von Kästen mit kleinen Einflugslöchern auch für ihre Brut verwenden, sofern sie warm und geschützt liegen. Weitere Nützlings-Nisthilfen sind in Planung. Ein Baulager und Basteltage werden wieder jährlich und regelmäßig auf dem Gelände durchgeführt.

Nun zum Jahresablauf auf dem Patenschaftsgelände:

Im Prinzip kann gesagt werden, daß einfach das Gartenjahr, z.B. nach einem Kalender des ökologisch-biologischen Gartenbaus, wie im sog. Bauerngarten, für den typischen Jahresablauf grundlegend und ganz besonders dann zu beachten ist, wenn Mensch mehr aus dem Anbau draußen machen will.

Folgende regelmäßige Arbeiten sind dabei zu erledigen: Januar; Gelände säubern, bei trockenem Wetter die Wiese abrechen und das Laub auf den Komposthaufen werfen oder in die Kompostgrube verfüllen, Hecke ggf schneiden, überhängende Äste (Gefahr bei Schneefall) über der Straße ggf. beseitigen. Im Winter kann vor allem der Zaun gut auf Mängel kontrolliert und Repariert werden. Kleine Löcher mit Draht oder Stacheldraht aus dem Schuppen sind leicht mit der Zange zu flicken. Größere Lücken sollten mit dem setzen von neuen oder unterstützenden Zaunpfählen geflickt werden. Außerdem kann ein (Weiden-)Geflechtzaun aus Naturmaterialien konstruiert werden. Dazu ist aber das spätere Frühjahr mit aufgetautem Boden besser geeignet. Nisthilfen, Nistkästen zum Aufhängen im Frühjahr basteln. Hilfe bietet Erwin Mielczarek vom Netzwerk Löwenzahn (http://www.netzwerk-loewenzahn.de/) und Biotop Alte Kläranlage Sielsdorf an. (Kontakt, Telefon: 02233 - 7 69 79) Februar: Obstbaumschnitt vor dem ersten Austrieb (bevor der Saft in den Bäumen beginnt wieder aufzusteigen) besorgen, dazu am besten Kontakt mit Sebastian Schöne (der Experte) aufnehmen.

FRÜHJAHRSPUTZ: Ende Februar/März, meistens nach Karneval (je nachdem wie der offizielle Termin gelegt wird). Dabei wird regelmäßig der über das Jahr von achtlosen PassantInnen weggeworfene Unrat entsorgt und ab und zu auch mal ein dringend notwendiges Großreinemachen in der Gegend veranstaltet.
 
Noch im Februar: Anregungen zum biologischen Gartenbau sammeln. Überlegen was angebaut werden soll und Frühbeete bauen, bestücken, Pflanzen vorziehen, etc.. Lange, möglichst gerade Stöcke, Äste, z.B. als Rankhilfe für Tomaten oder Bohnenranken sammeln und trocken einlagern. Vorziehen von frischen Gemüsepflanzen für das neue Jahr zuhause auf der Fensterbank oder im Gewächshaus, nicht vergessen! ;) März: Vorschlag; Anzuchtbeete, Kastenhochbeete mit oder ohne Überdachung, Salatbeet mit Folienrahmen drüber, Gewächshaus, vorbereiten oder neubauen. Mechanische und biologisch/ökologische Abwehrmaßnahmen gegen Schadinsekten und Schnecken, Wühlmäuse, usw, basteln. Ergänzende Auspflanzung von neuen Stachelbeeren, über den Winter z.B. mit Stecklingsvermehrung, Johannisbeeren, Josterbeeren, usw. April: Alles blüht schon so schön? Sehr gut. Früh ob/nach erster/m Schimmelbefall an den Birnbäumen, sog. Gitterrost oder Schorf auf den Apfelbäumen und am Walnuß gucken. Beim Walnuß ist es nicht so schlimm, aber die Pilze breiten sich immer weiter aus wenn das Laub nicht weggemacht und vernichtet wird. Empfohlen ist dazu sogar das saubere Verbrennen in einer Feuertonne oder die Entsorgung im Hausmüll und Biomüll (denn in den modernen Groß-Schnell-Heißkompostierungsanlagen der Entsorgungsbetriebe wird der Biomüll zerkleinert aufgearbeitet und gleich Wärmebehandelt so daß Pilze und Keime abgetötet wird und damit das Material anschließend weiter verkauft werden oder von Stadtwerken, o.ä., etc, verwendet werden kann. Außerdem dient das Meiste an Biomüll und Hausmüll, sowie Gelber Tonne heutzutage als Masse zur Mitverbrennung in Blockheizkraftwerken, o.ä.. Mai: Erste vorgezogene Gemüsepflanzen ins Freiland setzen. Den TAG DER OFFENEN TÜR organisieren! Juni: Beginn der Erntezeit. Siehe Erntetabellen, über das Gartenjahr. Bei einem der anerkannten Naturschutzverbände, wie dem NABU, Greenpeace, BUND, etc., oder in Biogartenforen und so, gibts die immer umsonst im Netz. Sehr gut auch für die orientierung der Ernährung nach saisonalem und regionalem Anbau geeignet. Juli: Die Erntezeit beginnt, August: Maat (Mahd), Erntezeit , BAUWOCHE UND BASTELCAMP. September: Laubrechen, Fertikutieren, Ernte, Oktober: Laubhaufen, Ernte, Maat, ERNTEFEST (nix religiöses). November-Dezember: Bäume, Hecke zurückschneiden. Dezember: Hmm, was machen wir denn da? Bratäpfelchen auf dem Ofen sind doch was ganz ganz Feines, nicht wahr? ;) Weitere kleinere Reparaturarbeiten am Gelände werden stets nach ständiger Kontrolle, z.B. an den Holztoren und am Zaun vorgenommen. Holzschutz: Dazu ist es unbedingt jährlich erforderlich im Sommer bei guter wärme und Sonneneinstrahlung, also an einem trockenen Tag, auf den eine trockene Nacht folgt den Schuppen und die Tore, bzw. alle Holzflächen gegen Verwitterung und Luftverschmutzung zu Streichen. Das kann Mensch am einfachsten, günstigsten und vor allem ökologischsten Holzschutz machen indem das Holz mit reinem Pflanzenöl gestrichen wird, z.B. Leinölfirnis, vgl. Holzschutz Ohne Gift aus dem Ökobuchverlag. Eingerieben wird das Zeug bis das Holz das Öl gut angesogen und sich eindeutig dunkler verfärbt hat. Siehe auch: Holzschutz
ohne Gift - http://www.baufachinformation.de/artikel.jsp?v=208863http://www.heimwerker.de/heimwerker/service-lexika/heimwerker-lexikon/eintrag/holzschutz.html
Altöl oder Mineralöl (Motorenöl) darf auf gar keinen Fall verwendet werden! Wie das einige ältere Leute früher mit ihrem alten Auto-Motorenöl gemacht haben. Das ist verboten! Es muss Sachgerecht, z.B. beim Schadstoffmobil entsorgt werden. Ein Tropfen Mineralöl verseucht über 1000l Wasser! (Siehe auch: http://www.biologie-lexikon.de/forum/showthread.php?t=3276)

Und ganz wichtig in einem Biogarten: Der Kompost - zur Herstellung richtig guter Erde: Zur Anlage eines guten Komposthaufens: Zuerst kleine und große Äste als Fundament nach unten auf den Boden damit Luft drankommt aufschichten. Dann Schnittgut von der Wiese und Laub, danach erst Reste von Pflanzen aus der Küche, dh Küchenabfälle. Rasenschnitt nur immer im Wechsel mit Laub und Geäst aufwerfen. Bei der viel größeren Kompostgrube ist die Reihenfolge egal, wenn keine Erde für den Eigenbedarf hergestellt werden soll. Küchenabfälle lassen sich aber besser weil schneller auf einem kleineren Komposthaufen verkompostieren, da sie sich dort schneller wegen der höheren Dichte von Würmern und Bakterien, sowie anderen Kleinstlebewesen (Insekten, etc.) zersetzen, da es zu einer höheren und rascheren Wärmeentwicklung und damit zur schnelleren Fermentation kommt.

Siehe auch: http://www.biozac.de/biozac/biogart/kompost.htm, https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Kompostierung, http://www.hausgarten.net/kompost-und-abfall.html, http://www.l-b-k.de/fachinfo.php?id=5

Tipps zum Thema Pflanzen-Krankheiten vom/von der BiogärtnerIn: http://www.bio-gaertner.de/pflanzen/Kirschbaeume/Schadbilder
Speziell zu den immer beliebter werdenden Pfirsichen und der Kräuselkrankheit: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Kr%C3%A4uselkrankheit
Rosen: http://www.meinerosen.de/rosenkrankheiten/
Mehltau: http://www.kleingartenkolonie-gruene-aue.de/Gartenfachberatung/echter%20Mehltau%20an%20der%20Gurke.htm

Hinweise zum lokalen Umwelt- und Naturschutz:
Thema Maibäume: Nicht einfach in den "Wald" - Forst - rennen und sich einen Baum schlagen oder im Nachbargarten oder dem Stadtpark wildern. "Maibäume" können immer am besten beim Bauhof Pulheim am Vorabend, dem 30.April (der "Walpurgisnacht") an der Frechener Landstraße ab 17/18Uhr gegen Spende in die Kaffeekasse besorgt werden.
Thema Streusalz (im Sommer?!?): Es ist verboten Streusalz, für den Winter, im Somer zu verwenden!!! Und es sollte auch tunlichst vermieden werden überhaupt Streusalz zu benutzen. Weil damit Schädigungen an Pflanzen und Tierwelt, sowie über das Ab- und Grundwasser auch wieder bei Menschen entstehen. Einfacher, besser und auch viel billiger, sowie legaler ist es den alten Sand von den städtischen Spielplätzen im Herbst abzuholen und als Streugut zu sammeln. Ein oder zwei große Eimer im Keller oder der Garage sollten dazu völlig genügen. Beachten Sie dazu bitte die Hinweise der Stadt Hürth und der Stadtwerke Hürth: http://www.stadtwerke-huerth.de/cms/Strassen_Gruen/Winterdienst/Winterdienst.html

Weg mit dem wilden Müll! Da wir leider häufiger Probleme mit "wildem Müll" und Dreck haben der uns von AusflüglerInnen, mehr oder weniger nahen Nachbarn und Hundehalterinnen auf oder vor das Gelände geworfen und in die Schuhe geschoben wird machen wir hiermit noch einmal ganz besonders auf das Thema "Müll" aufmerksam: Nicht das wir damit die Verpackungsindustrie entlasten wollen und nicht trotzdem stärker zur Verantwortung ziehen wollen würden und den sog. Grünen Punkt mit gutem Grund nach wie vor ebenso für Betrug halten, wie es viele einfache Leute tun. Nein. Aber: Das Patenschaftsgelände ist keine wilde Müllkippe! Und auch erst recht KEIN Hundeklo! Benutzen Sie bitte die für den Hundekot aufgestellten Kästen mit den Altpapierkotbeuteln der Stadtwerke Hürth. Danke! Nehmen Sie Ihren Müll mit nach Hause und entsorgen Sie Ihren Abfall bitte in ihrer eigenen Mülltonne. Danke! Unsachgemäßes Entsorgen wird im Notfall zur Anzeige gebracht.

Denn wir wissen uns ansonsten leider nicht mehr anders zu helfen und wollen nicht selbst beschuldigt werden den Mist verursacht zu haben.

Ganz besonders weisen wir auch nochmal auf die speziellen Behälter für Hundekot hin wie z.B. einer am Sportplatz zu finden ist und wovon wir uns auch schon lange einen am Radweg und einen am Parkplatz vom Hundeübungsplatz wünschen.:

Sondermüll wie alte Autobatterien, Altöl, etc: Das Schadstoffmobil kommt in Hürth zur sachgemäßen Entsorgungsmöglichkeit jeden Monat z.B. auch nach Gleuel und die Müllabfuhr ebenfalls sehr sehr regelmäßig. Wer es noch nicht weiß, guckt bitte hier: http://www.stadtwerke-huerth.de/huerthGips/Gips?SessionMandant=SW-Huerth&Anwendung=Abfuhrkalender&Methode=TermineAnzeigen&Mandant=SW-Huerth&Abfuhrkalender=Huerth&Bezirk_ID=76&Jahr=2009

Verändert nach, Quelle: http://www.stadtwerke-huerth.de/huerthGips/SW-Huerth/Stadtwerke-Huerth.de/Hauptnavigation/Produkte__Preise/Abfall/Abfallberatung_/Schadstoffe_/schadstoffmobil.jpg

Die Nachbarn vom Hundeübungsplatz der SV OG Gleuel haben ebenfalls schon die Konsequenzen gezogen und ein entsprechendes Schild an ihrem Zaun angebracht.

Genau das Gleiche gilt bei uns natürlich auch!

Thema Artenschutz: Eine Liste der geschützten Arten auf der ROTEN LISTE findet Ihr unter: http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/loebf/schriftenreihe/roteliste/start.htm

Eine allgemeine Artenliste unter: http://www.natur-in-nrw.de/HTML/Artenlisten-Download.html Eine Beschreibung speziell für Fledermäuse aus der Region Solingen-Wuppertal: http://fledermaus.wtal.de/rote1.htm

Eine spezielle Auflistung der Amphibien, Molche, etc.: http://www.saxonet.de/amphibia/amphi-roteliste.html 

Siehe auch: http://www.dgfo-articulata.de/de/Arbeitskreise/pdfNRW/RoteListeOrthopteraNRW.pdfhttp://herpetofauna-nrw.de/RL-HFNRW-Dateien/Rote_Liste.htm

http://www.amphibienschutz.de/schutz/artenschutz/roteliste/deutschland.htm

http://www.der-baff.de/roteliste_nrw

"Wildes" Obst? Selberpflücken? ->
Wir sind Mitglieder in der: "Obstbaumnutzungsgemeinschaft": http://obstbaumgemeinschaft.de

Wahre "MundräuberInnen“: - Gehen behutsam mit den Bäumen, der umgebenden Natur und den dort lebenden Tieren um, - Lassen beim leisesten Zweifel über die Freigabe eines Baumes die Finger von den Früchtchen, - Haben Freude daran, dem fruchtigen Ort etwas zurückzuschenken – sei es einfach durch ein gutes Gespräch rund um kostbares Obst, einen Besuch im nahegelegenen Hofladen oder Café oder sogar durch ein Engagement bei der Pflege von Obstbäumen. http://www.mundraub.org

Wichtig für den Anbau und die Arbeit im Freien immer zu wissen ist

das Wetter (Beispielkarte):

http://www.wetterzentrale.de/wzwb.html

Zehn Tage Prognonse:

http://www.wetterzentrale.de/dwd2.html

in Übersichtsdruck- und Temperaturkarten:

http://www.wetterzentrale.de/pics/avnpanel1.html

Tagesdiagramm (Beispiel):

Quelle und mehr unter: http://www.wetterzentrale.de/

Jahres-(Mittelwerte-)Klimadiagramm Essen (in etwa vergleichbar mit Hürth):

http://www.georeise.de/klimadiagramme/europa/10410.htm

Siehe auch: Hürth in Wetteronline: http://www.wetteronline.de/cgi-bin/regframe?3&LANG=de&PLZ=50354&PLZN=H%FCrth&PROG=detail&PRG=detail

http://www.wetter.com/reise/klimadatenbank/

http://www.top-wetter.de/wetter/messwerte.shtml

http://www.klimadiagramme.de/Deutschland/deutschland2.html

http://wetterstationen.meteomedia.de/messnetz/stationen/095101.html

http://www.meteo.uni-koeln.de/meteo.php?show=De_We_Wk
Wetterwarnungen des DWD: http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop;jsessionid=qTTXNYjJn3pvB1pjg67TT9wBVbhmCyg09tQWT9CBnrVmwt8DnXYF!343828646!-1817744937?_nfpb=true&_windowLabel=dwdwww_main_book&switchLang=de&_pageLabel=dwdwww_wetter_warnungen_book

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Für Auskünfte in Sachen Umwelt- und Naturschutz können gerne jederzeit die angegebene Emailadresse und Telefonnummer genutzt werden. Fachlich sehr gute Hilfe und die Weitervermittlung von Hilfe in Sachen Naturschutz bietet darüber hinaus die BUND Ortsgruppe Hürth an. In der Region Rhein Erft und darüber hinaus ist der BUND Rhein Erft zuständig und über den BUND NRW zu empfehlen: http://www.bund-nrw.de. Kontakt gibt es ebenfalls über den BUND Hürth. Http://www.bund-huerth.de Mitmachangebote vom BUND NRW: http://www.bund-nrw.de/startseite/aktiv_werden/mitmachen_beim_bund/ Sie erreichen den Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, Bundesweit über: http://www.bund.net Und die Jugend im B.U.N.D. unter: www.bundjugend.de

 

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Die Ökomobil-Crew


 


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